Dienstag, 21. August 2012

Montag 20. August Good morning Vietnam!

Wie geplant sind wir heute um 2:45 Uhr aufgestanden, haben geduscht und den Rest unserer Sachen eingepackt. Genau 6 Minuten vor halb drei waren wir mit allem Gepäck unten in der Lobby, genau halb drei kam das Taxi, wir haben alles reingestopft und sind losgefahren. Gegen 4 Uhr waren wir am Flughafen (übrigens ist der Suvarnabhumi Airport von Bangkok ein sehr sehr schöner Flughafen!) und hatten sogar noch 120 baht übrig! Dann mussten wir uns erstmal bei AirAsia anstellen. Es hat eeeewig gedauert, bis wir endlich eingecheckt und unsere Rucksäcke abgegeben hatten!! Um 5 wollten wir dann endlich durch die security Kontrolle gehen, hatten aber noch so viel zu trinken dabei, dass wir erstmal zurück gehen und alles aus trinken mussten. Viertel sechs durch die security, halb sechs für die letzten 120 baht Getränke fürs Flugzeug gekauft und um 6:30 Uhr an Bord gegangen. Der Flug, von 6:45 bis 8:45, war okay, wir hatten unsere eigene Dreiersitzbank und konnten sogar ein bisschen schlafen. Tschüß Thailand!
Fazit Bangkok: die Stadt hat uns sehr gut gefallen! Die Leute sind nett, das essen super! Die Tempel sind wunderschön und die Stadt bei Nacht hat einen charme wie New York! Das ständige "tuk-tuk" hat ein bisschen genervt. Aber so anstrengend wie das balinesische "motorbike? Snorkeling? Taxi?" war es nicht. Bangkok hat viele verschiedene Gesichter und ist definitiv eine Reise wert! Wir werden sicher zurück nach Thailand fliegen und dann aber auch mal andere Ecken, z.B. Ko Samui oder Krabi ausprobieren.
Persönliche Wertung: 8.5 bis 9 von 10.
Um 8:45 sind wir in Hanoi, Vietnam, gelandet. Alles ging ziemlich einfach: Koffer abholen, durch den security check und Zoll. Und unser Abholeservice vom Hotel stand auch schon da! :) wir sind etwa eine Stunde bis zu unserem Hotel gefahren.



Dort wurden wir sehr nett empfangen, bekamen eine Karte und viele gute Tipps für die Stadt. Und das beste war: die Zugtickets für unsere lange Zugfahrt von Hanoi nach Saigon lagen schon im Hotel für uns bereit, wie versprochen von der Reiseagentur, über die wir die Tickets gebucht haben, dorthin geliefert! Toll, oder? Unser Zimmer ist wirklich schön! Wir haben sogar einen laptop mit Internetzugang! Und alles ist in französischem Stil eingerichtet (Vietnam war ja lange französische Provinz, weshalb man hier ziemlich viel französische Einflüsse findet - Straßennamen, Baguette-Stände, Bäckereien, europäisch anmutende Häuser und Übersetzungen auf Speisekarten).
Halb elf sind wir losgegangen um die Stadt zu erkunden. Wir wohnen im Old Quartier, also im alten ursprünglichen Zentrum der Stadt. Hier ist auch das meiste los. Also sind wir immer der Karte nach hier in der Gegend durch die Stadt gelaufen. Es war einfach unglaublich. Laut. Voll. NOCH MEHR Motorroller als auf Bali! Und ALLE hupen!! Es gibt zwar Ampeln, aber an die halt sich hier niemand. Vor allem nicht die Motorradfahrer! Es war zum Teil kreuzgefährlich! Und dazu diese Hitze! NOCH schlimmer als in Malaysia und Bangkok! Es ist noch wärmer und noch schwuler! Zum Glück haben wir nicht hier in Vietnam angefangen, sondern uns langsam zur tropischen Hitze vorgearbeitet!! Uff! So heiß und drückend! Na gut, wir sind also losspaziert, haben uns Läden angesehen und kleine Stände, haben eine katholische Kirche (St. Joseph Cathedral) gefunden, die aussieht wie Notre Dame in Paris, haben immer mehr geschwitzt und mehr Wasser gekauft. Diese Mopedfahrer sind einfach überall! Und sie hupen dich gnadenlos aus dem Weg! Wir haben unterwegs Ananas genascht, haben den Hoan Kiem See in der Mitte der Stadt besucht und sind eine kleine Straße nach der anderen abgelaufen. Um 13 Uhr haben wir in der Nähe der Kirche Mittag gegessen, wieder bei so einem kleinen Straßenstand. Während des Essens begann plötzlich ein heftiger Regenguss und wir mussten erst ein bisschen warten, bis wir weiter gehen konnten. Aber auch dann tröpfelte es noch ein bisschen und die Straßen waren schlammig und wir rutschten und spritzten in unseren Flipflops vor uns hin. Es brauchte also noch eine Pause in einer cocktailbar, bis wir unseren Weg fortsetzen konnten. Weiter und weiter durchs alte Viertel, an mehr bars und Restaurants, einer Mall, an Märkten und Motorrollern, krimskrams, kitsch und und und ... vorbei. In jeder Straße gab es eine Sache besonders oft: so fanden wir also eine Brillenstraße, eine Spielzeugstraße, eine Gewürzstraße und eine Schuhstraße. Und vieles wird direkt in US Dollar angeboten! Die Währung hier (der Dong) ist nicht viel wert, für einen Euro gibt es 25000 dong. Etwa halb vier fanden wir den Dong Xuan Markt: ein dreistöckiges Warenhaus mit Bergen an Klamotten, Schuhen, Taschen, Schmuck und KRAM! Wir hätten vielleicht noch ein bisschen länger dort herum geguckt, aber es war sooo heiß und stickig da drinnen! Wir haben es nicht lange ausgehalten, brauchten draußen erstmal etwas Kaltes zu trinken und ich kam auf die glorreiche Idee, zum Abendessen einen picknick-einkauf zu machen: baguette gabs an einer Ecke, Tomaten und Gurke an der anderen und Oliven und Käse wollten wir in einem kleinen Supermarkt kaufen. Dann sind wir nochmal zum See gelaufen und wollten uns den Schildkrötentempel angucken, aber da war es gerade so voll und wir so k.o., dass wir einfach zurück zum Hotel gegangen sind. Chuck ist schon duschen gegangen und ich nochmal schnell los um Käse und oliven zu holen. Nun ja. In dem nächsten kleinen Supermarkt gab es nichts dergleichen, also musste ich auf Dosenfisch, Leberpastete im Glas und chilliketchup ausweichen. Vor dem Fernseher haben wir dann gepicknickt. Hätten wir es bloß gelassen! Der Fisch schmeckte nicht so gut, die leberpastete auch nicht und die Gurke war gar keine Gurke, sondern irgendwas, das wie rohe Bohnen schmeckte. Naja, Brot, Tomaten und chillisauce waren gut! Danach haben wir noch ein bisschen ferngesehen und sind um 8 Uhr wieder raus gegangen. In der Gegend, wo wir heute Mittag einen Cocktail getrunken hatten, fanden wir noch eine andere coole Cocktailbar. Da haben wir zwei echt gute Cocktails getrunken und mit dem vietnamesischen Barkeeper erzählt, der eigentlich in Deutschland wohnt, aber jetzt hier ist und seine Familie besucht. Danach gings zurück zum Hotel und wir haben noch ein bisschen ferngesehen. Morgen früh lade ich dann noch Fotos von heute zu dem Blog noch. Gute Nacht :)
Quadrizeps schmerzt immer noch. Ich bin eine untrainierte Seegurke.








Bahngleise mitten durch die Stadt. Ohne Schranke, ohne Absperrung. Rechts und links daneben gleich Haeuser.






 ein Friseur



 St. Joseph Cathedral in der Au Trieu (das ist auch die Strasse, in der wir wohnen)


 Au Trieu Strasse

 unser Hotel

 





Hoan Kiem See







Mittagessen





















 Dong Xuan Market








Baguettes






Ngon Soc Schildkroetentempel











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