Samstag, 11. August 2012

Sa, 11. August 2012 Happy Birthday!

Heute morgen war es irgendwie diesig und verpixelt draußen, deshalb schien es nicht so hell in unser Zimmer herein und wir haben sage und schreibe bis um 8 geschlafen! Halb neun bis um neun waren wir wieder im 5. Stock beim Frühstück. Es war mal wieder mehr als das Auge fassen konnte und mal wieder verdammt gut. Wir probieren uns durch das Obst durch. Gestern drachenfrucht, heute sternfrucht. Aber ich glaube, wir haben einstimmig abgemacht, morgen wieder im 32. Stock zu frühstücken. Dort ist es nicht so voll, die Aussicht besser und man darf statt Kaffee auch eine dose Cola bestellen. Von 9 bis 10 haben wir uns nochmal hingelegt und sind danach in die Sauna gegangen. Es war nur so eine kleine Sauna-Kammer und man durfte nicht nackt dort herein, aber immerhin hatten wir sie für uns allein. Zwischen den Saunagängen konnten wir uns im pool abkühlen. Bis 12 Uhr waren wie dort, und um 13 Uhr waren wir endlich bereit loszugehen. Wie schon gesagt, es war heute wolkiger. Das bedeutete zum einen: die sonne ist uns nicht so auf den Kopf gekallt, zum anderen: die Luftfeuchtigkeit war wieder äußerst hoch und wir haben schön geschwitzt. Wie kurz vorher in der Sauna :) wir sind mit der Monorail (grüne Linie) bis wikitanga (oder so ähnlich) gefahren und dann dort durch die Gegend gelaufen. Wir haben den Markt wieder gesucht, den wir am ersten Tag hier zufällig schon entdeckt hatten. Ziemlich bald sind wir dort auch wieder angekommen und haben an einem mini-kleinen straßenstand Reis und Gemüse zum Mittag gegessen und endlich einen schokomilchdrink zum mitnehmen in einer Tüte für Chuck bekommen! :) dann sind wir weiter die Straßen und Seitenstraßen entlang gegangen, immer einfach dorthin, wo sich die stände weiter aneinanderreihten. Und es schien kein ende zu nehmen! Schließlich standen wir auch wieder vor dem engen überdachten dunklen Markt, in dem man kuhköpfe und hühnerfüße, Obst, gemüse, gewürze und alles was man sich in getrocknetem zustand vorstellen kann, kaufen kann. Man muss nur aufpassen, dass man nicht in die Pfützen tritt, denn es könnte alles sein von Wasser über Fischblut bis Abwasser. Überall laufen sehr niedliche, sehr kleine, sehr dünne Katzen herum, die man am liebsten einpacken und mitnehmen will! Außerdem riecht es da drinnen so streng, dass Chuck nicht umhin konnte, den alten allseits beliebten Witz zu rezitieren: "hello ladies!" Nach diesem Teil des Marktes sind wir noch eine Hauptstraße herunter und wieder hoch gelaufen, deren Fußwege so mit Buden und Ständen vollgestellt waren, dass man sich da durchquetschen musste, andernfalls konnte man noch auf der Straße laufen. Und in einer kleinen Seitenstraße standen die Stände dann so dicht aneinander gereiht, dass man den Himmel nicht mehr sehen konnte! Sie standen in vier oder 5 Reihen so dicht, dass man da durchgehen musste! Es gab keinen anderen Weg! Und an allen diesen ständen gab es nachgemachte tshirts, Jeans und Schuhe. Wir haben durch ein paar davon durchgeguckt, aber dann wurde es uns so warm und unangenehm, dass wir halb fünf den Heimweg angetreten haben. Irgendwie schien es heute ein Problem bei der bahn zu geben, denn erst funktionierten die ticketautomaten nicht und dann kam die bahn ewig nicht. Erst viertel vor 5 kam der nächste Zug und mittlerweile war es schon so voll geworden auf dem Bahnsteig, dass ein kleiner Krieg ausbrach, als die Bahn endlich kam und alle Leute auf einmal hinein stürmen wollten! Aber wir sind auch reingekommen, waren 5 vor 5 an unserer Station, zehn nach 5 im Hotel und 20 nach 5 beim cocktailtrinken. Kurze zeit später klingelte es im Skype und ich konnte endlich meiner Geburtstagsschwester zum Geburtstag gratulieren und mit ihr und Mutti ein bisschen erzählen!!! :D Unser letztes Glas Wein haben wir einfach mit runter in unser Zimmer genommen und beim Fernsehen noch getrunken. Heute abend soll übrigens eine sehr sternschnuppenreiche Nacht sein, pünktlich zum Geburtstag! :) also schaut euch gut um, am besten in wenig bevölkerten Landabschnitten!
Übrigens muss ich jetzt nochmal sagen, wie sehr mir das ubahn-system hier gefällt! Beim Hineingehen kauft man am Automaten einen chip. Dazu tippt man einfach auf die Station, zu der man hinfahren will und bezahlt dementsprechend. Unsere 4 oder 5 Stationen kosteten bisher immer 1,60 ringits pro Person (etwa 40 cent)! Den chip, den man bekommt, hält man an eine Schranke, diese geht auf und man ist drin. Den chip selbst muss man aber behalten, denn wenn man aussteigt und das ubahn-Gleis verlässt, muss man ihn in den Schrankenautomat hinein stecken um wieder heraus zu kommen! Außerdem sind die Bahnen alle sehr sauber und klimatisiert und auch die Bahnhöfe sind ordentlich und übersichtlich. Ich frage mich nur, wieviele Pechvögel ihren chip unterwegs schon verloren haben...







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