Komischerweise sind wir heute schon sehr früh aufgewacht. Zusammen mit dem vogelgezwitscher vor dem fenster. Noch vor dem Frühstück sind wir zur Tankstelle gelaufen und haben meine EC Karte an dem ATM ausprobiert - und es klappte! Man konnte damit Geld abheben! Und ich glaube, ich weiss jetzt auch, was mit meiner Kreditkarte passiert ist: wenn man mit geldabheben fertig ist, dann muss man, anders als bei uns, auf dem Automaten "exit" drücken, dann kommt die Karte wieder heraus. Ich glaube ich war nach dem ersten geldabheben so verdutzt über die 1 Million in meinen Händen, dass ich dieses exit einfach übersehen und meine Karte dort vergessen habe. Das lässt nun zwei Möglichkeiten zu: entweder die Karte wurde einfach vom Automaten einbehalten, oder sie wurde ausgespuckt und jemand hat sie irgendwann mitgenommen. Bis jetzt fehlt aber immer noch nichts in dem Konto und langsam wird die Wahrscheinlichkeit auch geringer, dass das noch passiert, denn die Karte ist ja schon seit gestern abend gesperrt. Nun ja. Wenigstens weiss ich jetzt WO ich sie verloren habe...
Zurück zum Frühstück. Es waren tatsächlich Leute noch früher dran als wir. Übrigens sind die meisten anderen Gäste hier Franzosen und Holländer. Ein paar Schweizer, skandinaven und Japaner. Alle nicht wirklich sehr nett. Jeder beobachtet jeden seeehr genau. Naja und dann sind da noch wir :) Frühstück war natürlich wieder Bombe. Von acht bis kurz vor neun haben wir in unserem zimmer vertrödelt. Um 9 waren wir fertig und sind rüber gegangen zur Schnorchel-Anlegestelle. Dort hat nyoman (der guide mit dem Chuck gestern den deal ausgehandelt hat) schon auf uns gewartet, mit flossen, Schnorchel und frisch gefangenen Fisch. Dann ging es los. Das Boot war eine Art Kanu mit Kufen links uns rechts. Besser kann ich es nicht beschreiben. Unser Fahrer fuhr mit und aufs Meer hinauf zu dem Felsen, der von der ferne aussieht wie ein Wal, genannt "blue lagoon". Dort machten wir uns im Boot schnorchelfertig, sprangen vom Boot und schnorchelten los. Kleine Anfangsschwierigkeiten gabs, aber dann funktionierte es gut. Und es war traumhaft! Kristallklares Wasser! Man konnte bis auf dem Grund sehen! Korallenriffe und viele wunderschöne farbenfrohe Fische! Mit unserer Unterwasserkamera (danke Maria!) habe ich Bilder davon geschossen. Irgendwann wurden dann auf einmal die wellen so hoch, dass uns ein guide von einem anderen Boot zu rief, wir sollten zu ihm schwimmen und auf unseren guide warten. Die wellen seien zu hoch! Ein bisschen Angst hatte ich schon! Wir hatten dann aber eigentlich auch schon ziemlich lange geschnorchelt und viel Salzwasser eingeatmet und geschluckt. Der arme Chuck musste dann sogar vom Boot aus mal die Fische füttern, so schlecht war es ihm. Dann ging unsere Bootsfahrt weiter zu dem "white sand Beach" oder auch Virgin Beach genannt. Dort legten wir an, nyoman war schon da (Moped), führte uns zu zwei sonnenliegen und brachte uns frische Kokosnüsse mit einem strohhalm - zum kokosmilch-trinken. :-) das war sowas von urlaubs-bali-feeling! Unter einem Sonnenschirm Süd einer liege, mit Kokosnuss, direkt an einem wunderschönen Strand, helle sonne und klardurchsichtiges türkises Meer! Wir haben uns dann erstmal ausgeruht und Chuck seinen magen beruhigt. Um 12 gab es frisch gegrillte makele - auch mit in dem Paket von nyoman. Bis um 14 Uhr haben wir dann abwechselnd auf unserer liege gefaulenzt oder waren baden in diesem tollen Wasser! Von 14 bis 15 Uhr waren wir nochmal vor dem Virgin Beach schnorcheln - und hier waren die Korallen um ein vielfaches schöner als in der blue lagoon, dafür gab es weniger solch schönd fische. Um 15 Uhr mussten wir dann die sonnenliegen und die sauce für den Fisch bezahlen (wir fühlten uns ganz schon übers Ohr gehauen! Wir dachten, das gehöre mit in nyomans 500.000 rupien-paket!) und dann schnell wieder mit dem Boot zurück zur hotelanlegestelle, denn zwischen 15 und 16 Uhr kam die Ebbe uns dann kam man mit dem Boot nicht mehr über die Wellenbrecher drüber bzw. nicht mehr bis zum Strand. leider war der wellengang inzwischen enorm geworden und wir hatten eine langsame, sehr nasse, sehr angstmachende Berg- und Tal-Rückfahrt, so sehr, dass vor mir immer noch alles schwankt, wenn ich nur im Bett liege. Nun ja, nach langer zeit waren wir dann endlich an unserem Strand, mussten nyoman nur noch bezahlen und konnten dann kalt, schwankend und müde in unser zimmer und unter die Dusche!! Für etwa zwei Stunden haben wir nichts anderes getan als auf unserem Balkon zu sitzen oder fernzusehen. Hocherfreulicherweise war meine liebe Maria zu der gleichen zeit in unserer Wohnung und nach vier Such-Versuchen und vielen anrufen zwischendurch fand sie in unserem durcheinander die pin von Chucks Kreditkarte! Juchu! :D
Kurz nach sechs haben wir uns wieder angezogen und sind in die stadt gelaufen zum Abendessen. Wir haben eine weile gesucht und nach Tunfisch gefragt, aber überall gabs nur mahi-mahi und das hatten wir ja gestern schon. Nach einer weile haben wir dann ein süßes kleines Restaurant mit einer sehr netten Balinesierin gefunden und haben dort köstlichst balinesisch gegessen und getrunken für umgerechnet nur 6 Euro! Was für ein Glücksgriff. Außerdem wurde man bei vielen anderen Restaurants von den Anwerbern auf der Straße fast förmlich in das Restaurant hinein gezogen! Das wurde dann echt ein bisschen viel und wir haben uns für das kleine Restaurant entschieden. Dann sind wir wieder zurück gelaufen, haben unterwegs noch kratingdeng eingekauft und waren gegen 9 müde und k.o. von dem ganzen langen Tag wieder zurück.
Freitag, 3. August 2012
Donnerstag 02.08., oh what a Bali day!
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was für ein schöner tag :-) lg meh
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