Im Frost halb acht in Hanmer Springs aufgestanden und gefroooooren! Zum Glück gabs warme Duschen auf dem Zeltplatz. Nebenbei haben wir auch noch Wäsche gewaschen, leider wurde sie dann im Trockner nicht mehr richtig trocken. Wir hatten nur noch Obst, also gabs das erstmal zum Frühstück. Nachdem wir fertig waren, abgebaut und unsere nasse Wäsche auf der Rückbank ausgebreitet hatten, sind wir gegen 9:30 Uhr erstmal in die nächste Bäckerei gefahren und haben Kaffee und einen sehr leckeren scone gekauft. Dann ging unsere Fahrt weiter: vorbei am Hanmer Forest Park, über Lewis Pass (wieder mal eine steile, kurvige Bergwaldstraße), vorbei am Land Sumner Forest Park, durch den Victoria Forrest Park bis wir endlich an der Westküste der Südinsel, genauer gesagt, in Westport, ankamen. Dorf haben wir getankt und Getränke gekauft (Westport hat uns nicht so sehr gefallen und die Leute dort waren eher komisch) und sind dann gleich nur ein kleines Stück weiter bis zum Cape Foulwind in der Tauranga Bay gefahren, um die dort wohnhafte Seelöwenkolonie zu besuchen. Es waren zwar nicht so viele wie am Ohau Point, niedlich waren sie trotzdem. :) ab hier sind wir dann dem küstenhighway 6 entlang der südinsel-westküste nach Süden gefolgt. Unterwegs kamen wir bei den Pancake Rocks und blowholes in Punakaiki vorbei. Das sind Felsformationen, die wie aufeinander geschichtete pfannkuchen aussehen :D (s. Foto). Gegen 17 Uhr erreichten wir Greymouth. Die hier ansässige Jade Manufaktur, in der wir den Jadeschleifern zusehen wollten, hatte leider schon zu. Dafür waren wir in der bier brewery von greymouth (Montheis brewery) und haben ein biertasting von sechs verschiedenen Biersorten gemacht. Manche waren ganz gut, aber nicht so gut wie in der Tui-Brauerei. Als wir dort so neben einem anderen Pärchen am Tisch saßen, kamen wir ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass die Frau, Jane, eine Künstlerin ist und vor kurzem in Pittsburgh war um ihre Bilder zu verkaufen! Wir erzählten, dass wir morgen ins kiwi center in hokitika gehen wollten, da meinte sie, sie arbeite dort - und wenn wir dort sind, sollen wir sagen, wir seien Freunde von ihr, damit wir für den geringeren Eintrittspreis von 10 Dollar für einheimische die Kiwis sehen können! Cool, oder? Als unsere Biere alle waren, sind wir erstmal noch schnell einkaufen und Wasser nachfüllen und dann weiter gefahren (übrigens, Greymouth ist eine sehr schöne Stadt!) bis nach Hokitika. Dort kamen wir etwa um 19 Uhr an, haben aber noch bis kurz vor 20 Uhr nach einem geeigneten schlaf- und Parkplatz gesucht. Das hat sich aber gelohnt, denn wir fanden einen Parkplatz am ende der Stadt direkt am Strand! Wir konnten also in unserem camper liegen, essen und aus dem Fenster heraus das Meer beobachten - besser als Kino! Zwar schien unser platz auch der Bier- und Zigaretten-Treffpunkt der hokitika Jugend zu sein, aber lange waren sie nicht da und dann blieb nur noch das wellenrauschen :)
Unterwegszeit: 10,5 h (mit pausen)
Km: 400
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