Montag, 30. Juli 2012

Montag 30. Juli - auf nach bali!

Wie geplant hat also unser Wecker um 3:30 Uhr geklingelt und uns aus dem Bett geworfen. Es war kalt und dunkel, aber wenigstens hatte uns niemand dort weggejagt. Kurz vor 4 Uhr waren wir angezogen und alles war gepackt und wir sind noch einmal die 500 Meter bis zum Flughafen-Abflugterminal gefahren. Ich hab dann dort mit all unseren Sachen gewartet, während Chuck den campervan zu dem Parkplatz der vermieterfirma zurück gebracht hat und dann zum Flughafen gelaufen ist. Halb fünf haben wir eingecheckt und dann noch bis 6:20 gewartet, bis wir ins Flugzeug einsteigen konnten. Der Flug ging gut vier Stunden und alles was es gab war ein lausiger Kaffee! Erstmal ging es bis nach Brisbane. Dort hatten wir einen Zwischenstopp von etwa 1 Stunde, in der wir uns schnell am Flughafen (!) etwas zu Essen gekauft haben, dann ging es endlich in den Flieger nach Bali! Wieder die gleiche Airline, wieder nur Kaffee und Wasser, kein einziger Film, nicht mal die Flugroute! Müde und hungrig haben wir aber entschieden uns das einzig richtige in dieser Situation zu gönnen: einen gin tonic. Nummer zwei unserer liste der unempfehlenswerten Airlines: Virgin australia. (Platz 1 war iceland air).
15 Uhr endlich!!!! in Bali gelandet! Man, waren das lange 10,5 Stunden! Am Flughafen galt es erst ein visum zu kaufen und dann durch den Zoll zu kommen. Es ging zu wie in einem Ameisenhaufen! Alles drängelte und wollte so schnell wie möglich aus der viel zu warmen halle heraus. Endlich waren auch wir durch und konnten nach draußen. Dort wartete unter vielen anderen unser Fahrer vom Hotel. Er nahm uns mit bis zum Parkplatz, hieß uns zu warten und holte das auto. In der zwischenzeit bemerkte ich, dass ich in des Hektik leider meinen Pullover verloren hatte :(
Dann kam der Fahrer und los ging die Odyssee. Um den Flughafen herum waren viele Baustellen, ewig lange ging es nur im stop and go vorwärts. Um uns herum schwirrten wie fliegen hunderte und hunderte von vespas, roller und kleinen Motorrädern. Sie fuhren einfach wie sie wollten durch den Stau hindurch! Es war das perfekte Chaos! Unsere fahrt führte uns dann sehr lange durch die Insel (ich glaube, wir sind insgesamt mehr als 2 Stunden gefahren), vorbei an kleinen ständen mit Melonen, kleinen Holzhütten, wilden Hunden, vielen motorradwerkstätten, Kühen mitten in der Stadt, Hühnern, sehr schönen alten Tempeln, Urwald, Schulen und vielen kleinen ärmlichen lädchen. Und natürlich vielen vielen motorrollern. Endlich waren wir dann im Hotel angenommen und es war wie eine andere Welt: eine wunderschöne ruhige Hotelanlage, viel grün, viele viele angestellte, die um einen herum springen und bereit stehen. Wir bekamen unsere Gutscheine für ein Abendessen, eine Massage und 7x Frühstück und den Zimmerschlüssel. Unser Apartment ist einfach der Hammer! Ein riesiges Bett, eine dusche, in die 10 Mann hinein passen und alles aus Marmor und Holz. Wir haben dann erstmal geduscht (immerhin sind es hier momentan 28 grad und die Luftfeuchtigkeit ist sehr hoch) und sind dann um 19:30 unseren dinner-gutschein einlösen gegangen. Das Restaurant war direkt am Strand, deshalb also ein bisschen windig, aber unser dinner-menü war großartig! Viel mehr haben wir nicht mehr geschafft, sondern sind dann bald schlafen gegangen.
Morgen um 11 bekommen wir unsere Massagen :) für den Rest der Woche gibt es eine ganze liste von kostenlosen Aktivitäten, die das Hotel anbietet (z.b. yoga, Stadtbesichtigung, schnorcheln usw.).
Die zeitverschiebung beträgt übrigens +6 Stunden.



Sonntag 29.07.12, NZ 7

Heute morgen haben wir erstmal so richtig gut gesehen, was für einen schönen Parkplatz wir in Hokitika hatten! Wir sind mit dem Sonnenaufgang um kurz vor 8 aufgestanden und hatten einen tollen Blick aufs Meer (die Tasmanische See), hinter uns der rosa Himmel mit der aufgehenden Sonne. Wir haben gefrühstückt (ein letztes mal algensuppe! Jetzt ist der Beutel leer! Danke schwesterherz! Es war ausgezeichnet!) im Camper geduscht und auch gleich wieder unseren Abwassertank geleert. (Übrigens haben wir nicht einmal das campingklo benutzt, das muss man nämlich auch selbst entleeren!). Heute waren wir mal schon um 9 Uhr mit allem fertig!
Weil Hokitika so etwas wie die Jade-Hauptstadt der Westküste ist (man findet aber auch Jade von Westport bis weit in den Süden der Südinsel), und ich gelesen hatte, dass man an den Stränden Jade finden kann, waren wir noch ein paar Minuten an "unserem Strand" Jade suchen. Wir haben auch ein paar ziemlich grüne Steine gefunden und beschlossen, die erstmal mitzunehmen. Danach sind wir nur ein paar Meter weiter bis zum National Kiwi Center gefahren, in dem Jane (von gestern abend) arbeitet. Es war 9:24 als wir davor standen, um 9:30 Uhr machte es allerdings erst auf, wie uns die Dame dort drinnen deutlich machte. Also sind wir noch eine Tasse Kaffee trinken gegangen, konnten gerade so den Bäckerei-Leckereien widerstehen und liefen dann zurück zum kiwi center. Wie Jane geraten hatte, sagten wir, wir seien Freunde von ihr und dass wir zu dem Preis, den Einheimische bezahlen herein kommen sollten. Das hat auch tatsächlich geklappt; die Dame am Tresen war eine sehr nette, ältere Dame, die bereit war, uns für 10 Dollar pro Person (einheimischer Preis) statt 18 Dollar pP (touristenpreis) herein zu lassen. (Manchmal haben wid echt mehr Glück als verstand!). Wir haben uns alles angeguckt (sehr groß war es nicht) und ein Videos über Kiwis gesehen - die Tierchen sind ja sowas von putzig! Dann war es um 10 und es ging zur Aalfütterung. Man muss dazu sagen: es waren besondere Aale: echte neuseeländische, bis zu 120 Jahre alte und bis zu 2 Meter lange und beindicke riesen Süßwasser-Aale. Grandma-Aal war so alt und schwer, dass sie beim schwimmen einen Buckel hatte! Offensichtlich werden Aale so alt, wenn sie keine Fortpflanzungsabsichten haben (also keine Eier oder Sperma absondern). Warum das so ist und warum sie zum fortpflanzen ins Salzwasser schwimmen weiss man noch nicht. Jedenfalls, dieser Zoologe oder Tierpfleger, der uns das alles erzählt hat (und er wusste noch viel, viel mehr!) hat dann die aale gefüttert: mit in Streifen geschnittenen Ochsenherzen von einer Pinzette direkt ins Maul. Und dann durften wir! :D und wir haben sie sogar gestreichelt!! :D sie sind gar nicht glitschig sondern einfach nur sehr glatt und kalt. :) nach der Fütterung haben wir die Kiwis gesehen! Ein Männchen und ein Weibchen, aber nur das Weibchen war draußen. Sie hatten jeder ein eigenes Gehege (weil das Männchen noch neu war), sollten aber Montag zusammen geführt werden ;) Fotos durfte man von den Kiwis leider nicht machen. :-(
Dann wurden wir informiert, dass die Kiwis um 12:30 Uhr gefüttert werden und wir dazu gerne zurück kommen könnten. Da es erst kurz nach 11 war, haben wir die Gelegenheit genutzt, in noch einen Jade-laden zu gehen, dort konnte man aber gerade keine Jadeschleifer bei der Arbeit beobachten, deshalb sind wir noch in einen zweiten laden gegangen. In dem waren zwar auch keine Jadearbeiter, aber dort gab es eine ziemlich kompetente Verkäuferin. Ihr haben wir ein bisschen peinlich unsere ganzen grünen Steine gezeigt, leider war - laut ihrer Meinung - keine Jade dabei. Was wie gefunden hatten (ich hab den Namen vergessen) war quasi die Millionen Jahre jüngere Vorstufe. Naja, Gewicht gespart ;) dann haben wir im camper vor dem kiwi center gemittagt und sind kurz nach 12 Uhr wieder rein um der kiwi-Fütterung zuzusehen. In der Zwischenzeit war es dort sehr voll geworden. Der gleiche Typ wie vorhin ist zu den Kiwis ins Gehege geklettert und hat sie mit Würmern aus einer schale gefüttert. Und dann hat das Weibchen sogar angefangen, den Tierpfleger an der Hose zu beknabbern - ach ja, total niedlich das alles! Un 13 Uhr mussten wir uns dann auf den weg Richtung Christchurch machen, von dort sollte morgen früh unser Flug nach Bali losgehen. Wir sind also den Highway 73, die great alpine road, wieder quer durchs Land Richtung Westküste gefahren. Zweimal haben wir an großartigen lookouts angehalten und die Aussicht fotografiert. Ab Arthurs pass wurde die Straße wieder sehr kurvig und steil und wir fuhren immer höher in die berge. Ringsum uns waren die Berggipfel schnedbedeckt und wir haben wir viele Wintersportler und Skigebiete unterwegs gesehen. Um 16:30 Uhr erreichten wir Christchurch. Wir sind nur noch ein bisschen durch das Stadtzentrum gefahren, haben die vielen Ruinen, die immer noch von dem schweren Erdbeben dort stehen angeguckt und uns dann in Richtung Flughafen gegeben. Wir haben als erstes geguckt, wo unser terminal für morgen früh ist und dann die camper-rückgabestation gesucht. Sie war glücklicherweise nur 500 Meter weit weg. Dort haben wir uns erstmal hingestellt und Abendbrot gegessen. Anschließend haben wir bei einer Tankstelle das propangas auffüllen wollen, die Flasche war aber laut tankstellenwart noch ganz voll. Wieder was gespart ;-) dann mussten wir noch 5 Tankstellen abklappern, bis endlich jemand bereit war uns Wasser zu geben, haben den Wassertank ein letztes mal gefüllt und sind wieder zur camper-station gefahren. Dort in einer Nebenstraße haben wir uns hingestellt und geduscht, alle Sachen eingepackt und sind schon halb zehn schlafen gegangen. Wir müssen morgen um 3:30 aufstehen weil unser Flug um 6:45 nach Bali losgeht! :D





Samstag 28.07.12, NZ 6

Im Frost halb acht in Hanmer Springs aufgestanden und gefroooooren! Zum Glück gabs warme Duschen auf dem Zeltplatz. Nebenbei haben wir auch noch Wäsche gewaschen, leider wurde sie dann im Trockner nicht mehr richtig trocken. Wir hatten nur noch Obst, also gabs das erstmal zum Frühstück. Nachdem wir fertig waren, abgebaut und unsere nasse Wäsche auf der Rückbank ausgebreitet hatten, sind wir gegen 9:30 Uhr erstmal in die nächste Bäckerei gefahren und haben Kaffee und einen sehr leckeren scone gekauft. Dann ging unsere Fahrt weiter: vorbei am Hanmer Forest Park, über Lewis Pass (wieder mal eine steile, kurvige Bergwaldstraße), vorbei am Land Sumner Forest Park, durch den Victoria Forrest Park bis wir endlich an der Westküste der Südinsel, genauer gesagt, in Westport, ankamen. Dorf haben wir getankt und Getränke gekauft (Westport hat uns nicht so sehr gefallen und die Leute dort waren eher komisch) und sind dann gleich nur ein kleines Stück weiter bis zum Cape Foulwind in der Tauranga Bay gefahren, um die dort wohnhafte Seelöwenkolonie zu besuchen. Es waren zwar nicht so viele wie am Ohau Point, niedlich waren sie trotzdem. :) ab hier sind wir dann dem küstenhighway 6 entlang der südinsel-westküste nach Süden gefolgt. Unterwegs kamen wir bei den Pancake Rocks und blowholes in Punakaiki vorbei. Das sind Felsformationen, die wie aufeinander geschichtete pfannkuchen aussehen :D (s. Foto). Gegen 17 Uhr erreichten wir Greymouth. Die hier ansässige Jade Manufaktur, in der wir den Jadeschleifern zusehen wollten, hatte leider schon zu. Dafür waren wir in der bier brewery von greymouth (Montheis brewery) und haben ein biertasting von sechs verschiedenen Biersorten gemacht. Manche waren ganz gut, aber nicht so gut wie in der Tui-Brauerei. Als wir dort so neben einem anderen Pärchen am Tisch saßen, kamen wir ins Gespräch. Es stellte sich heraus, dass die Frau, Jane, eine Künstlerin ist und vor kurzem in Pittsburgh war um ihre Bilder zu verkaufen! Wir erzählten, dass wir morgen ins kiwi center in hokitika gehen wollten, da meinte sie, sie arbeite dort - und wenn wir dort sind, sollen wir sagen, wir seien Freunde von ihr, damit wir für den geringeren Eintrittspreis von 10 Dollar für einheimische die Kiwis sehen können! Cool, oder? Als unsere Biere alle waren, sind wir erstmal noch schnell einkaufen und Wasser nachfüllen und dann weiter gefahren (übrigens, Greymouth ist eine sehr schöne Stadt!) bis nach Hokitika. Dort kamen wir etwa um 19 Uhr an, haben aber noch bis kurz vor 20 Uhr nach einem geeigneten schlaf- und Parkplatz gesucht. Das hat sich aber gelohnt, denn wir fanden einen Parkplatz am ende der Stadt direkt am Strand! Wir konnten also in unserem camper liegen, essen und aus dem Fenster heraus das Meer beobachten - besser als Kino! Zwar schien unser platz auch der Bier- und Zigaretten-Treffpunkt der hokitika Jugend zu sein, aber lange waren sie nicht da und dann blieb nur noch das wellenrauschen :)

Unterwegszeit: 10,5 h (mit pausen)
Km: 400






Freitag 27. Juli NZ 5

Wir sind halb acht an dem truck stop aufgewacht - und draußen war FROST! Es war auch eine ziemlich kalte Nacht im Wohnwagen, trotz Heizung. Naja, wir haben erstmal wieder Milchreis gekocht und wollten dann duschen. Am truck stop für 2 Dollar oder in camper. Leider wurde unser Wasser nicht warm. Also hieß es warten. Ich habs als erstes versucht und hatte gerade genug Wasser für einmal waschen und wieder abspülen, dann wurde es wieder kalt. Chuck hatte dann etwas länger warmes Wasser aber danach war der Wassertank wieder alle. Seufz. Blöderweise lief auf einmal der Abfluss nicht mehr ab. Wahrscheinlich waren die Abflüsse ein bisschen eingefroren. In Waschbecken und Dusche stand das Wasser bis zum Rand! Ganz vorsichtig und schwappend sind wir zur abwasserstelle des truck stops gerollt (ich war hinten im camper und habe eine handtuchbarriere vor den abwasserwellen gebaut) und haben den abwassertank entleert. Sofort liefen auch Spüle und Dusche nach. Dann endlich konnten wir um 9.30 Uhr starten.

Wir sind erstmal zurück gefahren Richtung Pickton (Fähre), immer noch auf dem Highway 1, classic NZ wine trail (der übrigens genau bei dem truck stop endete) bis zur ersten winery, die wir gesehen hatten: Johanneshof bei pickton. Dort waren wir kurz vor 10 und konnten dann um 10 eine Weinprobe machen. Wir kosteten 4 weine, zahlten 5 Dollar und gingen. Die weine waren gut, aber teuer! Es gab sogar Gewürztraminer!
Weiter ging es wieder zurück zu der Richtung aus der wir kamen. Die Gegend heisst übrigens Marlborough county, ist ein teil vom Staat (?) Canterbury, und ist bekannt für seine guten Weißweine, vor allem Sauvignon blanc und pinot gris. Unsere nächste Station war eine distillery, in der fruchtbrandys gebrannt wurden. Dort haben wir butterscotch cream schnapps und chocolate schnapps probiert und eine fertig-glühweinmischung, die man nur mit Wasser verdünnen musste und dann Glühwein hatte :)
Als drittes hielten wir kurz vor 11 bei einem sehr hübschen Montana Weingut an. Öffnungszeit war um 11, wir durften aber trotzdem schon rein. Die Dame am Tresen war sehr nett, gab uns sechs weine zum kosten, erzählte viel und erwartete nichts von uns! Hier haben wir drei Flaschen verschiedene Weißweine gekauft :) dann empfahl sie uns noch eine winery in Seddon und schon waren wir wieder auf der Straße. In seddon angenommen, fanden wir die Yealands winery ziemlich bald. Am Fuß der berge des richmond forest park, immer nur weiter durch die Weinberge fahren und ganz am Ende war das Weingut. Ziemlich modernes Gebäude, ziemlich chic innen drin. Als erstes mussten wir uns ein Video über die winery angucken. War zwar ein bisschen kitschig, aber wirklich beeindruckend war, dass dort alles recycled wird! Die Flaschen, Korken, Papier und sogar die Nebenprodukte beim weinherstellen. Und sie haben dort mini-Schweine, die um die Reben herumlaufen und so den Boden auflockern und mini-Schafe, die das Unkraut und Gras fressen, aber zu klein sind, um an die rebstöcke heran zu reichen! :D naja, dort konnten wir 10 weine probieren, haben gefachsimpelt und dann am Ende noch eine Flasche dort mitgenommen. Mittlerweile war es schon halb eins! Um 13 Uhr fanden wir ein nettes kleines Restaurant an der Straße und haben dort gemittagt. Dann weiter auf dem Highway 1 Richtung Kaikoura. Ziemlich bald wurde es ein küstenhighway und führte über eine lange strecke direkt an der ostseitigen Pazifikküste entlang. In Kekerengu mussten wir einen ersten stop einlegen und die atemberaubend schöne Aussicht auf die Küste bewundern (dabei haben wir einen Seelöwen gesehen!). Kurz danach gleich wieder angehalten am Ohau Point mit einer ganzen seelöwen-Kolonie! Es war nicht mal sehr sonnig, aber die Tiere lagen dort faul auf den Steinen :) ein paar seelöwenbabies haben in einem pool (ein Wasserloch in den felssteinen) geplantscht - hach, war das alles niedlich! Scheinbar ist diese Küste auch bekannt für frisch gefangen und gekochten crayfish (Langusten) - aber das haben wir uns und den Tieren nicht angetan, sind aber an vielen crayfish snack ständen vorbei gekommen. Etwa 15 Uhr haben wir das sehr schöne Städtchen Kaikoura erreicht und beschlossen, hier einen Kaffee zu trinken. Zielsicher hat Chuck ein Café mit angeschlossener fudge company angesteuert :D natürlich haben wir auch hier fudge ausprobiert. Und wir konnten ins Internet! Dort konnte ich dann endlich mal meine letzten blogeinträge hochladen! Eine dreiviertel Stunde später sind wir weiter gefahren. Nun haben wir den küstenhighway verlassen und sind weiter gefahren auf der 70 Richtung Hanmer Springs im Hanmer Forest Park - hier sollte es auch heiße Thermalquellen geben. Die Straße dorthin war mal wieder sehr kurvig und eng, aber die Aussicht war atemberaubend! Die höchsten Berge um uns herum waren sogar schneebedeckt! Erfreulicherweise hatte ich in einem Reiseführer etwas über einen günstigen Campingplatz gelesen. Während der Rest von hanmer springs eher wie ein nobel-ski-ort aussah (z.b. Aspen), galt das für unseren Campingplatz, als wir ihn dann endlich in der Dämmerung gefunden hatten, nicht. Wir meldeten uns an und fuhren dann nochmal zurück in die Stadt um Geld zu holen und eine runde herum zu laufen. Es war arschkalt. Die Thermalquellen kosteten 18 Dollar pro Person, ein Bier 8 und die Backpacker-Kneipen waren schon randvoll. Also sind wir einfach wieder zurück zum Campingplatz gegondelt, haben uns campingklar gemacht, im Klo erstmal Deutsche getroffen, noch schnell im internet gesurft und chuck für unikurse angemeldet und es uns dann in unserem wagen mit einer Flasche winery-wein gemütlich gemacht. Zwei runden rommee, dann war es halb zehn und wir sind schlafen gegangen.

Km: 325
Unterwegszeit: 9h 30min
Am tag "wow" gesagt: trizillion mal
Nette kiwis: viele





Freitag, 27. Juli 2012

Donnerstag 26. Juli NZ 4

Um 8 aufgestanden und Frühstück gekocht :) Milchreis mit neuseeländischen Honig. Die dusche hat für 1 Dollar 6 Minuten warmes Wasser versprochen, war aber nach gefühlten 2 Minuten schon aus und ließ mir nur kaltes Wasser zum Haare abspülen. Dann haben wir um 9:45 Uhr den platz verlassen (vorher natürlich noch bezahlt) und sind wieder auf unseren Highway 2, der jetzt der classic NZ wine trail war und eine menge wineries versprach. Vorbei ging es an vielen bergen, Hügeln, Schafen, Schafen, Schafen und Kühen. Chuck hat sich einen Spaß daraus gemacht, die Schafe mit unserer hupe zu erschrecken. Die erste winery, die wir angesteuert haben, hatte noch zu (10:30 Uhr). Unseren nächsten stopp haben wir in Dannevirke (einer dänischen Stadt) eingelegt und einen Wolleladen besucht (dort gab es Merino-wolle-Pullover für 200 Dollar) und dann noch einen Kaffee getrunken. In woodville wollten wir tanken, haben uns aber unentschieden, weil es teurer war als gehofft. Noch immer hatten wir keine winery besucht. ABER in mangatainoka fanden wir die Brauerei des neuseeländischen Tui Bieres. Die Tour hätte zu spät für uns angefangen, aber wir konnten für 15 Dollar drei Biere probieren (also jeweils ein Glas trinken), das Bierglas behalten und das Museum angucken :) das hat Spaß gemacht! Dann mussten wir weiter. Leider fing unsere Tankanzeige nun schon wieder an zu blinken! Arrg! Nicht schon wieder! Wir haben es aber bis Masterton geschafft und dort sogar sehr günstig getankt (immerhin trotzdem für 95 Dollar!). dann fanden wir noch ein Restaurant, für das wir in der Brauerei einen biergutschein bekommen hatten, also mussten wir nochmal anhalten und das Bier trinken ;-) in carterton haben wir den Highway 2 verlassen um auf einer anderen Weinstraße weiter zu fahren. Erst sind wir noch Zeichen zum NZ Stonehenge gefolgt, das war aber leider geschlossen. Rechts von uns sahen wir die ganze zeit die wunderschönen berge des Tararua Nationalparks, vor uns Aorangi forest park. Mittlerweile war es schon halb vier und wie mussten in einer Stunde (bzw. spätestens um 5) in Wellington bei der Fähre sein, mit der wir von der Nord- auf die Südinsel übersetzen wollten! Wir sind dann die Weinstraße nur entlang gerast und haben keine winery mehr besucht :-( hinter martinborough kamen wir wieder auf die 2 aber die Straße führte leider durch die Tararua Mountains und die strecke war zwar wunderschön, wir kamen aber nur sehr langsam voran. Das letzte Stück durch die Vororte von Wellington sind wir schneller gerast als so manches auto und Punkt 17:03 Uhr waren wir am Fährhafen zum einchecken. Dummerweise stand aus irgendeinem uns unerfindlichen Grund die Rückstrecke (Pickton nach Wellington) und nicht unsere Strecke von Wellington nach Pickton auf unserem ticket! Arrgh! Auch das noch! Ich sag euch, diese letzte Autostunde und das Fährticket haben mich einen Haufen Nerven gekostet. An Chuck ist echt ein kleiner Rennfahrer verloren gegangen! Aber was soll ich sagen: wir waren rechtzeitig und die nette Frau an der Ticketkontrolle konnte uns umbuchen auf die richtige Strecke. Nur kurz mussten wir warten, bis wir um 17:30 auf das Schiff fahren konnten. Um 18:15 haben wir angelegt. Die Fähre war ziemlich leer und wir haben tolle Plätze im obersten deck gehabt. Von hier aus hatte man einen tollen Blick auf Wellington, das sich halb um die Bucht gruppiert und halb in den Ausläufern der berge hängt. Wir wollen definitiv hierher zurück kommen, dann aber mit viel mehr zeit für Stadt- und winery-Besichtigungen!
Die Fährfahrt dauerte lange, im Fernsehen kamen ein paar sehr merkwürdige britischen shows und es wurde immer kälter und dunkler. Um 21.30 Uhr (3 Stunden 15 min Fährzeit) haben wir auf der Südinsel Neuseelands in Pickton angelegt. Dann sind wir noch ein Stück gefahren auf der suche nach einem Rastplatz. In Blenheim haben wir nochmal den Wassertank gefüllt und kurz hinter der Stadt um 22:48 Uhr endlich einen truck stop gefunden und sind nur noch hundemüde ins Bett gefallen.

Fahrzeit: (inkl. Fähre) 13 h
Fahrkilometer: 375
Nette Kiwis: 3





Mittwoch 25.7. NZ 3

Um 8 Uhr aufgestanden, gut geschlafen! Gute Dusche, Frühstück, bezahlt, und um 9.40 Uhr los. Unser kiwi hatte uns den Tipp gegeben, einen eruptierenden Geysir anzusehen. Also sind wir nach Waiotapu gerast, zum Geysir namens lady Knox, der jeden Tag um 10:15 Uhr geysiert, zu sehen. Unsere Fahrt führte entlang des thermal Highways, das bedeutet, entlang der gesamten strecke dampfte und rauchte es aus dem Boden wegen der geothermischen Aktivitäten! Um 10:13 waren wir beim tickethäuschen. Dort mussten wir feststellen, dass es 35 Dollar pro Person kostet, das Ding Wasser spucken zu sehen! Das haben wir nicht bezahlt, sondern sind einfach erstmal zu dem besucherparkplatz gefahren. Dort wo man sein ticket vorzeigen sollte, stand niemand. Also sind wir einfach reingerannt nur um zu sehen, dass neben dem Geysir ein touri-park-führer stand, der etwas über den Geysir erzählte. Dann schüttete er sulfatpulver in den Krater und kurz danach spuckte das ding eine Wasserfontäne. Das wars. Toll. Und dafür 35 Dollar gespart! ;-) dort sind wir schnell wieder weg gefahren und dann zu einer anderen Attraktion: den hot pools in Waikite Valley. Wie schon gestern in Miranda hofften wir auf warme Wasserquellen, aber was wir fanden, war eine angezapfte natürliche warme quelle, die sechs kleine badepools speiste; Eintritt hier 14 Dollar. Auch das haben wir uns erspart. Als nächstes waren wir erstmal schön günstig tanken und echten neuseeländischen, sehr sehr leckeren Honig kaufen (auch an der Tankstelle, die hatten eine eigene Imkerei dort). Dann ist Chuck zum Glück von der Hauptlandstraße nochmal abgebogen und plötzlich standen wir endlich vor einem echten, warmen, stinkenden schwefelsee. Dort haben wir erstmal ausgiebig nackig gebadet, bis die nächsten badegäste kamen. man, das war toll! Dort hätten wir den ganzen Tag bleiben können! Aber, weiter gings zu einem Maori-Dorf, das hatte aber leider geschlossen. Das Volcanic valley bei waimangu wollten wir uns angucken, das hätte aber auch 35 Dollar pro Person fürs herumlaufen und gucken gekostet, also haben wir uns hier nur auf den eintrittsfreien gift shop beschränkt. ;-) direkt danach begann der Highway 38, die Rainforest Route, die quer durch den Te uewera national Park führte. Die Straße war nur ein enger kiesweg, es regnete die meiste zeit und es war steil und kurvig - aber es hat Spaß gemacht. Vier Stunden lang. Wir hatten die schönste Ausblicke! Mal Berg, mal Tal, mal See, mal wasserfälle und viele viele regenwaldpflanzen. Z.b. sehr viele große farnbäume :) und zu unseren großen erstaunen auch wilde Pferde. Wir sind uns fast sicher, dass der Herr der ringe hier in diesem Fleckchen Neuseelands gedreht wurde! Die Aussicht war atemberaubend (so auch die steil abfallenden hänge neben der straße!). Nah am Ende der strecke kam nochmal ein wahnsinnig schönes Seegebiet am Lake waikaremoana. Leider war es immer noch sehr regnerisch und neblig. Aber das Angebot an Abenteuer und sporturlaubsmöglichkeiten hier, ist riesig. Wir haben ernsthaft vor, hierher zurück zu kommen und alles auszuprobieren! Als wir endlich aus dem Nationalpark heraus waren und wieder unseren gemütlichen Highway 2 befuhren, war es schon nach 17 Uhr und begann dunkel zu werden. Gegen 19:30 Uhr kamen wir in Napier an und waren in einem Supermarkt einkaufen. Etwa 21 Uhr erreichten wir Hastings, fanden hier einen holiday Park (auch für campervans) und bezogen einen platz, obwohl niemand mehr an der Rezeption war. Mal sehen, wir werden dann wohl morgen vorsprechen und zahlen. Um 21:45 konnten wir dann eeeeendlich Abendbrot essen! Zwei runden rommee, danach waren wir k.o.! Chuck vor allem, der heute eine fahrerische Meisterleistung hingelegt hat!

Fahrstrecke: 430 km
Fahrzeit: 11 h 20 min, aber inkl. Pausen
Wilde Pferde: 9 oder so






Dienstag 24. Juli NZ 2

Gegen 8 Uhr sind wir aufgestanden. Wir hatten ziemlich gut geschlafen, nur ein paar mal bin ich in der Nacht hochgeschreckt, weil ich Leute draußen gehört hatte und dachte, sie würden uns wegjagen wollen. Aber nichts war passiert. Wir haben in unserem Minibad im camper geduscht, kaffeewasser in der Mikrowelle warm gemacht und das Bett abgebaut. Gerade mit dem Kaffee in der Hand klopft es an ein Fenster. Draußen stand eine Frau, die uns nett aber unmissverständlich zu verstehen gab, dass wir hier mehrere Parkplätze blockieren von Leuten, die hierher zur Arbeit kommen und dass sie uns empfehlen würde, umzuparken, wenn wir keinen stress haben wollen würden. Also hab ich im hinteren teil des Wagens alles festgehalten, während Chuck herum rangierte. Gegen halb zehn waren wir dann aber startklar und sind wieder Richtung Auckland Zentrum gefahren, es regnete noch immer. In Auckland waren wir gleich wieder am Hafen und dort auf einem Parkplatz. Genau in dem Moment kam ein Herr in seinem auto auf uns zu und drückte uns sein parkticket in die Hand. Es war noch gültig bis 12:18 !! Also sind wir, nicht wie geplant nur eine runde durch die Stadt gefahren, sondern doch herum gelaufen. Erst in einen canterbury-Laden (die haben richtig tolle Sachen, leider sehr sehr teuer), dann beim Fischmarkt (mehr eine große kalte verkaufshalle aber mit richtig gutem Fisch!) und von dort aus in die Innenstadt mit der Queens Street (die Hauptgeschäftsstraße). Alles sieht hier sehr amerikanisch aus, viel mehr noch als in Australien!
Mittags haben wir uns leckeres Sushi geholt und im camper gegessen und sind dann danach wieder Richtung aus der Stadt heraus gefahren. Allerdings erstmal nur bis zur Outlet Mall in Onehunga, denn dort wollten wir noch nach einem Canterbury shop suchen. Haben wir auch gefunden, aber das Angebot war nicht gut. Also wieder raus, 14 Uhr im camper und nach Süden raus aus Auckland. Den Pacific coast highway entlang. Erster stopp am Orere point, einem Aussichtspunkt am Pazifik - wunderschön! Wilde Pfauen gab es dort! Nächstes Ziel: Miranda. Dort gab es hot pools (also warme badequellen), wir waren aber nicht baden, denn es wurde allen ernstes eintritt verlangt! Nächster stopp gegen 17 Uhr in Paeroa. Hier haben wir einen kaffee bei mcdonalds und Kuchen in einem Kiosk gekauft ;-) weiter unterwegs haben wir noch eine alpaka-farm gesehen und viele überflutete Straßen (es regnete ja immer noch!). Einen stopp zum einkaufen und einen zum Wasser nachfüllen mussten wir noch einlegen. Im dunkeln ging unsere fahrt dann noch durch viele berge, bis wir endlich in ngongotaha in einem holiday Park campieren konnten. Der Inhaber war sehr nett und wir brauchten erst am nächsten morgen bezahlen. Dann haben wir nur noch gegessen, Karten gespielt und geschlafen.

Nette Kiwis: 3
Fahrstrecke: etwa 330km
Fahrzeit: 6h


Sonntag, 22. Juli 2012

Got Milk?

I'm definitely going to miss the milk down here, but in no way, shape, or form will I miss the coffee.

Let's hope NZ has the best of both worlds.


Montag 23.7. Aufbruch zu den Kiwis

Um 5 aufgestanden, schnell den Rest eingepackt. Frühstück, dann auschecken. 6.20 kam das Shuttle. Und los!
Am Flughafen angekommen fanden wir zwar schnell den eincheck-Schalter, aber das nächste Problem bahnte sich schon an: wenn man als touri nach Neuseeland fliegt, muss man auch gleich die Rückflugtickets vorweisen können. Die hatten wir natürlich nicht, nur die ausdrucke aus den buchungsbestätigungen - und die reichten natürlich nicht. Nach einer handfesten Diskussion machte sich Chuck dann auf, auf die suche nach der Airline, die uns aus Neuseeland rausfliegt. Nach einer halben Ewigkeit kam er wieder - ohne Tickets! Er hatte zwar den Airline-Schalter gefunden, allerdings konnten die Damen dort den Drucker nicht betätigen. Urgs! Wieder gewartet, irgendwann gabs dann doch den Ausdruck und wir konnten einchecken. Endlich! Zum Glück sind wir schon so früh losgefahren! Im terminal sind wir dann durch eine reihe duty free shops gelaufen, die einige verkostungen anboten - so kam es, dass wir uns morgens halb acht schon durch vodka, champagner, scotch uns Whisky durchprobiert haben :D an unserem fluggate mussten wir nicht mehr lange warten. Zwischenhurch hab ich noch per Skype auf dem handy mit meiner Schwester in Geelong (Australien) geskyped und dann ging es auch schon los. Der Flug an sich war ganz angenehm, es kamen coole filme im bord-kino, und er dauerte nicht zu lange, ca. 3 Stunden. Nur einmal kamen wir in ein Luftloch und sind so schnell gesunken, dass wir fast schwerelos über unseren sitzen schwebten! Das war flau im Magen!! In Auckland gelandet gegen 15 Uhr Ortszeit, alle Sachen eine halbe Stunde später vollständig (kurzentschlossen haben wir aber unsere coolen samenschoten aus dem botanischen garten in Sydney doch weggeschmissen. Wir wollten nicht wieder erschnüffelt werden!) und 15.30 standen wir draussen. Nun, wie zu unserem campervan kommen? Eine nette info-dame hat uns gesagt, wo wir anrufen sollten und eine halbe Stunde später wurden wir mit einem minibus eingesammelt und zur campermietstation gebracht. Dort mussten wir erst noch ein Video über unseren camper gucken und dann, halb sechs, war er endlich unserer. Mittlerweile regnete es wieder. Wir waren erst noch schnell in der nähe des Flughafen Lebensmittel einkaufen und sind dann nach Auckland ins Stadtzentrum reingefahren, u.a. durch eine lange Ausfallstraße mit fast nur asiatischen Restaurants und Geschäften). Auckland hat einen ziemlich coolen Fernsehturm und einen großen Hafen. Zumindest was wir sehen konnten. Am Hafen haben wir geparkt und sind in einem Restaurant namens "brew" essen gegangen. Danach sind wir vom Hafen aus ostwärts aus der Stadt heraus gefahren bis St. Heliers und haben uns dann, gegen 21 Uhr, in Ermangelung auch nur eines kleinen dunklen Plätzchens auf einen Parkplatz neben dem Strand und einem klohäuschen gestellt, unser Bett gebaut, noch eine runde Karten gespielt und dann bei prasselndem regen eingeschlafen. Bei Nacht sieht Auckland downtown vor dem Meer übrigens sehr schön aus (leider hab ich gerade kein Bild parat)!

Fahrstrecke: ca. 20 km

Sonntag 22.7. letzter Tag in Sydney

Heute morgen hat es schon wieder geregnet! Aber es war ja unser letzter Tag hier, also was solls? Als ich gerade an der Rezeption stand und unser Airport Shuttle für morgen früh mieten wollte, sah ich - na, wen bei uns am hostel vorbeilaufen? Genau! Unser neuseeland-paar! Zum dritten mal! Chuck ist dann schnell raus gerannt und hat hallo gesagt, dann haben wir unser Shuttle für morgen um 6 Uhr (!!!) gemietet und sind gegen 9.30 losgegangen. Diesmal nur bis zur Bushaltestelle des kostenlosen stadtrundbusses und sind bis zum circular quay gefahren. Dort haben wir gerade rechtzeitig die 10 Uhr Fähre, die auch kostenlos war (wegen der Biennale) und sind eine Stunde an den Sydney Hafenanlagen entlang geschippert. Toller blick auf oper, hafen und downtown! Wieder angekommen um 11, dann hat es natürlich wieder geregnet. Wir haben uns schnell in das Museum für contemporary art gerettet und wollten ihm noch eine Chance geben, aber es war einfach zu doof. Nach dem größten regenguss sind wir weiter und die gesamte Hafenanlage entlang Sydneys Küste entlang gelaufen: unter der Brücke durch, an Millers point vorbei, am sehr windigen Barangaroo entlang, vorbei am King Street Wharf mit dem Aquarium und wild life Museum und am cockle bay wharf bis zum darling harbour. Auf der anderen Seite wieder hoch bis zum Hafen von Pyrmont, vorbei am national maritime museum und dem Casino. In Pyrmont waren wir dann noch auf dem sehr appetitlichen Fischmarkt von Sydney und sind dann durch den Stadtteil ultimo zurück gelaufen. Wir haben also heute noch den Westen von Sydney erlaufen. Ganz zum Schluss haben wir noch eine Runde durch das ziemlich schöne und sehr asiatische Chinatown gedreht und tatsächlich noch etwas für unsere letzten 30 übrigen cent gefunden: einen kleinen gefüllten chinesischen donut :D dann waren unsere Füße wieder so k.o. und uns von den immer wieder kehrenden regenschauern so kalt, dass wir um 16.30 einfach beschlossen haben, ins hostel zu gehen und uns auszuruhen. Wir haben nur noch filme geguckt und sachen gepackt.
Übrigens haben wir heute zwar keinen Ferrari, dafür aber unter anderem zwei Maserati und zwei Audi R8 gesehen :)

Sydney Fazit: Sydney ist eine sehr schöne Stadt. Ein britisches New york irgendwie. Es gibt sehr teure ecken und obdachlose Menschen in jeder Straßenecke. Die Museums- und kunstangebote sind super, der Hafen sehr schön und mein persönlicher Stadtteilfavorit sind die rocklands. Auch in Sydney ist alles sehr teuer, aber genau wie in Melbourne kann man mit kostenlosen Dingen und studentenrabatten gut durchkommen. Und sogar in die Oper. Der botanische garten in Melbourne ist schöner. Dafür ist der Sydneyer Blick auf die downtown (vor allem bei Nacht und von der Sydney harbour bridge) der schönere. In Sydney wird viel mehr geraucht. Alles ist auch hier gut zu Fuß erlaufbar. Persönliches ranking: 9 von 10.
Die Küstenfahrt von Melbourne nach Sydney: 10 von 10.

Morgen früh fahren wir zum Flughafen und fliegen über mittag weiter nach Neuseeland. Dort haben wir einen campervan gemietet und werden die ganze Woche nicht in einem Motel oder hostel wohnen. Es kann also sein, dass wir nicht oft ins Internet kommen und den blog schreiben können. Ich werde meine geschriebenen Nachrichten aber nachträglich dann hochladen, sobald wir wieder online kommen können!




Samstag, 21. Juli 2012

Samstag 21.07., Sydney 3

Als wie heute morgen aufwachten, regnete es. Und regnete. Aber wir hatten Pläne. Als erstes hab ich mal unsere wöchentliche Wäsche in die Maschine geworfen. Während wir frühstückten, lief sie dann im trockner rund. Leider hielt der Trockner nicht, was sein Name versprach und spuckte die Wäsche noch halb nass wieder aus. Und gestunken hat sie auch. :-( wir haben also wieder unseren New York trick angewandt und die Wäsche überall in unserem zimmer aufgehängt. Danach sind wir wieder einkaufen gegangen, Vorräte für heute und Sonntag, die dann wieder in unserem zimmer verstaut und dann um 11 endgültig losgelaufen (es hatte dann schon aufgehört zu regnen). Heute war der innerste City Center teil von Sydney dran. Wir sind erst die Castlereagh Street (eine sehr exklusive teure Straße; wir wollten dort auf einen Turm hochfahren, das Eye of Sydney, haben es uns aber dann bei einem Eintrittspreis von 25 Dollar pro Person doch anders überlegt) hoch gelaufen bis zum circular quay. Dort haben wir uns den Kai angesehen und das Museum of contemporary art (aber nur von außen, wir hatten heute keine große Lust auf eine Kunstausstellung), die fähranlegestellen und den Pier. Direkt dort sind auch die Rocklands, ein kleiner Stadtteil mit sehr schönen alten authentischen Häusern und Pubs. Dort sind nämlich 1788 die ersten britischen Einwanderer gelandet. Innerhalb von etwas mehr als einem Jahr haben sie die Hälfte der zu dem Zeitpunkt dort lebenden Aborigines mit Windpocken angesteckt und so umgebracht! Das hab ich im rocklands Museum gelesen, das man kostenlos besuchen konnte. Aber naja, die rocklands sind jetzt jedenfalls sehr einladend und immer noch sehr geschichtsträchtig. Wir sind kreuz und quer einmal überall durch. Es ist wirklich sehr hübsch und niedlich dort! Außerdem war da heute der market, bei dem man allerhand leckere oder kitschige oder wohlriechende oder schön anzusehende Dinge erstehen konnte. Der fudge-stand übte eine so große Anziehungskraft auf uns aus, dass wir einfach ein bisschen fudge kaufen mussten! ;-) halb zwei haben wir vor dem cadmans cottage dann unser mittagspicknick eingelegt und uns dann entschlossen, in einem der alten Pubs noch ein Bier zu trinken. Also sind wir zu dem pub unserer Wahl zurück gelaufen uns wer saß dort? Unser neuseeländisches paar von gestern abend!! :D wir haben dann natürlich wieder zusammen ein Bier getrunken. Gegen halb drei sind wir die George Street wieder durch das ganze City center runter gelaufen (in einem Buchladen unterwegs haben wir ein Buch gefunden, dass 10 verschiedene furzgeräusche machen konnte - das war der Höhepunkt von Chucks Tag! hihi) und dann die Pitt Street wieder hoch, wieder Richtung Hafen. In der Pitt Street gibt es eine sehr schöne Fußgängerzone, die Pitt Mall, auch hier alles sehr teuer und exklusive Marken wie Gucci, Prada und Cartier. Etwa um 5 waren wir wieder am circular quay. Von dort aus sind wir dann endlich mal über die Sydney harbour bridge gelaufen und konnten in der Dämmerung bzw. dann im Dunkeln ein paar wunderbare Bilder vom Hafen, der Oper und der downtown schießen! Es wurde allerdings langsam sehr kalt und windig (und leider waren die Brückentürme schon geschlossen, hier hat im Winter alles nur bis 17 Uhr geöffnet), also sind wir am ende der Brücke gleich umgedreht und zurück gelaufen. Hinter der Brücke sind wir noch durch einen kleinen Park vorbei am Sydney observatory gelaufen und dann mit schmerzenden Füßen ein letztes mal durch die City zurück zum Hostel. Ich glaube, noch mehr en detail kann man eine Stadt gar nicht erkunden! Ziemlich genau um 7 waren wir hier, haben dann Nudeln zum Abendessen gekocht (danke Schwesterchen!) und noch einen Film im Aufenthaltsraum geguckt. Morgen soll es wieder regnen, aber wir haben schon darum herum geplant. :)
Erkältungen: Chuck 0, Cathi - noch eine halbe.
Auffällig ist übrigens, dass viele teure Autos durch Sydney fahren. Wir haben bis jetzt jeden Tag mindestens einen Ferrari gesehen! Ansonsten wird hier ziemlich viel geraucht und man bekommt an jeder ecke zigarettenqualm ins Gesicht gepustet.





Freitag, 20. Juli 2012

Freitag 20. Juli, Sydney 2

Blöderweise haben wir in unserem hostel ein doppelstock- und kein Doppelbett. Naja, trotzdem gut geschlafen. Kleines Frühstück (toast) im hostel und dann los. Wir waren gerade etwa 20 min gelaufen, als ich bemerkte, dass der Akku meiner Kamera noch im hostel im ladegerät steckte. Arrgh! Also zurück, Akku holen. Dann wieder die gleiche strecke wie beim ersten mal gelaufen. Erst Richtung Wooloomooloo (mit vielen verrückten Leuten), vorbei an einer sehr schönen Kunsthochschule bis zum Marinehafen, vorbei am Elizabeth Bay House und bis nach Kings Cross (ein hipper Stadtteil von Sydney). Dort haben wir mittag gegessen (10 Dollar Steak! Und Brötchen in einer deutschen Bäckerei) und sind dann weiter durch den sehr niedlichen Stadtteil Darlinghurst gelaufen. Hier gab es sehr viele niedliche Häuser und Cafés. In einem davon, einem französischem, haben wir uns einen Kaffee genehmigt. Dann ging es weiter durch Paddington, am Anzac-Park vorbei durch noch mehr hübsche Straßen bis wir auf einmal wieder vor unserem hostel standen. Da war es aber erst um 3. Kurze Pause im Hostel und dann wieder los: erst zur Post und Postkarten abgeschickt, dann die central station von Sydney an geguckt und von dort aus durch den ebenfalls sehr hippen, schönen und trendy Stadtteil Surrey Hills und strawberry hills spaziert. Ich glaube, hier kommen die echten sydneyer hin zum Kaffeetrinken und essengehen! Um 17 Uhr kehrten wir in eine bar unweit von unserem hostel ein, dort gab es kostenlose Garnelen zu einem Bier. :D halb sechs sind wir umgezogen in eine andere bar, die ihr eigen gebrautes Bier zur happy hour anboten. Dort sind wir für zwei Biere geblieben, haben uns mit einem sehr netten älteren paar aus Neuseeland unterhalten (und haben gleich Tipps bekommen für unsere Woche dort) und sind danach mit müden schmerzenden Füßen zurück zum hostel gegangen. Im fernsehen läuft gerade "The dark Knight". Wir essen jetzt und dann gute nacht :)
(Ich empfehle, unseren heutigen Marsch mal auf einer Karte nach zu verfolgen) :D

Donnerstag, 19. Juli 2012

Donnerstag 19.7. Ende des road trips, Sydney 1

Früh im Motel aufgestanden. Von Kakadus auf dem Balkon begrüßt. Frühstück in einer kleinen irischen Bäckerei um die ecke.
Dann um 9 Uhr weiter das letzte Stück auf dem highway 1 bis in die downtown von Sydney gefahren. Dort mussten wir erstmal ein bisschen suchen, aber mit ein bisschen Geduld und einer fast guten Karte haben wir dann endlich unser Hostel gefunden. Leider war es erst kurz nach 10 und einchecken ging erst ab 14 Uhr, aber wir konnten wenigstens all unsere Sachen dort lassen und einschließen. Als das erledigt war, sind wir noch mit dem Auto zur hertz-abgabestation gefahren und haben dieses vermaledeit kleine auto abgegeben. Insgesamt hat es uns etwa 1460 km weit gefahren. Von hertz war es nicht weit bis zu den Botanischen Gärten von Sydney. Ganz beim Eingang befand sich noch die australische Art Gallery, in der wir uns (nur) eine Ausstellung von australischen Künstlern angesehen haben. Zur Mittagszeit haben wir uns einen snack im gartencafe gegönnt und sind dann für die nächsten paar Stunden in den gärten herum und noch und runter gelaufen bis uns die Füße weh taten. Es gab viele außergewöhnliche Dinge zu sehen: freie Kakadus, Bäume mit dreadlocks-luftwurzeln, sehr saubere öffentliche Toiletten, riesige Kakteen und tropische regenwaldpflanzen. Das allercoolste ist aber: an einem ende des botanischen Gartens ist das bekannte ausgefallene Sydney-Opernhaus. Das haben wir dann auch gleich mal (von außen) inspiziert und ausgiebig fotografiert. So haben wir auch erfahren, dass heute abend eine Oper aufgeführt werden soll und dass es studentenrabatte gibt. Etwa um 3 haben wir den Rückweg angetreten, sind dabei noch durch den Hyde Park mit dem war Memorial gelaufen und mussten feststellen, dass der Park mit den umgebenden Hochhäusern das mini-äquivalent des central Parks in New York darstellt. Etwa um 4 waren wir wieder im hostel und konnten unser zimmer (mit eigenem Bad!) beziehen. Dann sind wir gleich nochmal losgegangen in die Pitt Street und haben abendessenzutaten eingekauft. Schon um 5 gabs unser Abendessen und um 6 sind wir wieder losgelaufen. Einfach 30 min unsere Elizabeth Street hoch und wir waren wieder bei der Oper. Ab 6.30 startete dort der student rush, das bedeutete, dass Studenten alle Flug Tickets (auch viel bessere) für nur 50 Dollar kaufen konnten (es gibt sonst keine Tickets so günstig. Ich glaube, es geht erst bei 120 Dollar los!). Und das taten wir!! Zwei Tickets für "the pearlfishers" von Georges Bizet in der Oper in Sydney!! Und unsere Plätze waren wirklich hervorragend. Mittig, 2. Rang, mit Blick in den Orchestergraben ... hach! Es war so schön! Von halb acht bis kurz nach 10 (inkl. 2 pausen à 20 min) so schöne Musik und Gesang!!! Zum Glück scheint in Sydney gerade ein erkältungsvirus umzugehen (das hat der Intendant gesagt und deshalb wurden zwei Hauptrollen nur in der Zweitbesetzung gesungen), jedenfalls hat außer mir noch ungefähr das halbe Publikum gehustet und geniest ;) nach 10, nach ende der Oper, haben wir uns durch das nächtliche Sydney wieder auf den hostel-heimweg gemacht.

Immer noch erkältet? Und wie!

Das tattoo sieht super aus! Ebenfalls eine gute fahrt! :-)







Mittwoch, 18. Juli 2012

Mittwoch 18.7. ROAD TRIP 3

Nach einem kleinen Frühstück nebenan haben wir batemans bay verlassen und den Highway 52, den sehr kurvigen Kings Highway Richtung Canberra genommen. Der weg führte weite strecken mitten durchs Gebirge - und natürlich war oben auf dem höchsten Berg das Benzin alle. Warum immer dann, wenn man in der Mitte von nichts ist? Ähnlich wie in den Rocky Mountains oder Arizona, nicht wahr? ;-) gottseidank konnten wir uns bis zum  ende des Berges zittern und dann noch ein bisschen durch die wüste dahinter und dann fanden dort Braidwood und in braidwood eine Tankstelle!! :D
Dann ging es noch eine ganze weile weiter durch die wüste und ziemlich genau gegen 12 Uhr mittags kamen wir in Canberra beim Parlamentsgebäude an. Es ist ziemlich spektakulär, ziemlich modern und ziemlich anders als andere Parlamente gebaut. Ich empfehle es mal zu googlen! Leider ging die nächste Tour erst um 13 Uhr los, deshalb haben wir uns nochmal ins Auto gesetzt und mittag gegessen. Kurz vor 13 Uhr wieder rein und Tour mitgemacht. Und es war ziemlich cool! Die tourguiderin konnte gut erzählen und hat uns die schönsten Dinge gezeigt. Das house of representatives ist grün, designed nach der Farbe von eukalyptusblättern und der Senat in rot, designed nach der Farbe der eukalyptusblüten. Nach der Führung konnten wir noch auf das "Dach" und hatten einen tollen Blick über Canberra. Etwa halb drei sind wir wieder weggefahren vom Parlament und haben noch eine runde durch Canberras City center gedreht. Sieht alles sehr hübsch und interessant aus und wir haben es bereut, nicht mehr zeit hier gehabt zu haben!
Eigentlich wollten wir ja die gleiche strecke wieder zurück fahren, aber in Anbetracht der fortgeschrittenen zeit mussten wir leider doch den Federal Highway nach Sydney nehmen, der uns in schräg nordöstliche Richtung durchs Land (und eben nicht mehr entlang der Küste) führte. Wieder kamen wir an vielen wineries vorbei, bei einer haben wir angehalten, der Besitzer war aber gerade nicht da und dann endlich in Moss Valley konnten wir ein wine tasting machen :) yay!
In wongolloo sind wir wieder auf unsere alte Küstenstraße, den Highway 1 getroffen und sind wieder durch Berg und Tal gefahren. Und wieder war das Benzin fast alle!! Dabei waren wir schon kurz vor den Vororten Sydney!! Endlich kam dann wieder eine Tankstelle in Sicht und dort haben wir auch begonnen nach einem Motel zu suchen. Leider ist Cronulla ein schöner reicher Vorort von Sydney, deshalb war das einzige auffindbare Motel sehr teuer. Wir sind also weiter gefahren nach Miranda und haben hier ein weniger teures Motel gefunden. Die Supermärkte hatten leider um 19.30 Uhr alle schon zu, deshalb waren wir schnell chinesisch Abendessen, in einem Restaurant in dem riesige Hummer und Krabben auf Wunsch abgeschlachtet werden konnten :-(
Zurück im Motel mussten wir feststellen, dass das Internet viel extra kostet, deshalb heute mal kein online-Zugang und den blog kann ich leider erst morgen hochladen. Bis zum schlafen gucken wir noch TV. Morgen gegen wir das auto ab und ziehen um in ein Hostel in Sydneys Innenstadt.

Stunden unterwegs: knapp 10
Gefahrene km: ca. 500
Erkältet? Noch immer!





Mittwoch morgen 18.7.

Batemans Bay bei Tageslicht. Unser erster morgendlicher Blick.
Es gibt hier sogar ein Krankenhaus. Warum bleiben wir nicht gleich hier?


Dienstag, 17. Juli 2012

Dienstag 17.7. ROAD TRiP 2

Heute sind wir früh in unserem bairnsdale Hotel aufgestanden und etwa um 9 Uhr weiter gefahren Richtung Sydney. Unser weg führte uns erst durch. Ziel Wald (sogar Regenwald!), durch Berg und Tal, lange strecken an der wunderschönen Küste entlang, durch super schöne Küstenstädte, vorbei an Farmen mit Kühen, Pferden und Schafen und durch trockenere gebiete.
Gegen 10 Uhr haben wir einen kaffeestopp (mit seeehr gutem Kaffee) in Cabbage treue getrunken. Der nette Aussie dort erzählte uns, dass noch vor einer Woche schwere Stürme durchs south East gippsland gezogen und viel verwüstet und überflutet haben. Gottseidank waren wir da noch in Melbourne!
Den nächsten stopp haben wir kurze zeit später gemacht, als ein Schild an der Straße einen regenwaldpfad versprach. Leider stellte sich dieser als gesperrt heraus. Wir sind ihn trotzdem lang gegangen. Und haben gemerkt, was der Aus sie mit Sturm meinte. Viele Bäume lagen quer auf dem weg, die hängebrücken waren voller Schlamm und eine Holztreppe war zum teil weggebrochen, so dass wir klettern mussten.
Mittag haben wir bei strahlendstem Sonnenschein in cann river in einem Diner gegessen.
Alle drei Winerys, die wir ansteuerten waren leider geschlossen.
Ansonsten sind wir viel an der malerischen Küste entlang gefahren. Lakes entrance ist ein schöner kleiner fischerort, hier fing die Küstenstraße quasi an. Übrigens ist es das tasmanische Meer, an dem wir entlang fahren. Kurz hinter Genoa passierten wir du Staatsgrenze von Victoria nach New South Wales. Im Ort Eden mussten wir dann sogar mal anhalten und Bilder machen, so schön war es dort! Auch Bermagui (oder so ähnlich) war so schön, dass ich am liebsten gleich dort geblieben wäre! (Überall unterwegs kann man land und häuser kaufen) Kurz vor unserem ziel haben wir noch ein tolles abendrot gesehen. Kurz nach 6 haben wir in Batesmans Bay ein Motel bezogen, waren noch schnell fürs Abendessen einkaufen, haben dabei einen riesigen Schwarm Fledermäuse gesehen! und nun ist es auch schon fast wieder schlafenszeit. Morgen gehts nach Canberra, der australischen Hauptstadt.
Stunden unterwegs: etwas mehr als 9
Gefahrene km: ca. 450
Erkältungen: Chuck weniger, cathi maximal